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Worauf achten beim Wechsel der Kfz-Versicherung?

Im November steht wieder die große Welle der Wechselwilligen bei der Autoversicherung an. Doch ein anderer Aspekt weckt immer mehr das Interesse. So verprellen immer mehr Versicherer ihre Kunden.
Die Methoden der Versicherer sind dabei teilweise an Rande der Legalität.

So war es bei einem Versicherer der Fall, bei einem Versicherungsabschluss der Online erfolgte gleich noch einen Schutzbrief zu buchen, ohne dass eine Einwilligung des Versicherten dazu vorlag. Weitere Recherchen ergaben, dass der Vorstand davon ausging, dass ein großer Prozentsatz der Versicherten dies gar nicht merkt und somit der Gewinn des Versicherers viel höher ausfällt. Außerdem erhöht sich die Belastung des Versicherten nicht unmerklich.

Vor allem im Internet wird bei den Versicherern getrickst, um den Versicherten höhere Versicherungsbeiträge oder Schutzbriefe unterjubeln zu können. So sollte bei einem Antragsformular angekreuzt werden, ob man einen Schutzbrief wolle. Setzte man hier nicht das Kreuz, so konnte es trotzdem passieren, dass man den nicht gewollten Schutzbrief bekam, denn gleich im nächsten Kästchen wollte der Versicherer wissen, ob man den Schutzbrief wirklich nicht wolle. Damit schnappe die Falle zu, denn wenn man hier auch kein Häkchen setzt, bedeutet dies ja, dass man den Schutzbrief doch haben möchte.

Der Versicherte sollte wissen, dass ein Versicherungsvertrag innerhalb von 14 Tagen widerrufen werden kann. Um sich vor Werbeanrufe und Werbemails zu schützen, sollten bei Tarifrechnern im Internet möglichst keine personenbezogenen Daten wie etwa Name, Adresse, Telefon und Email-Adresse bekanntgegeben werden.

Beim Wechsel der Versicherung sollte man einen neutralen Kfz-Tarifrechner nutzen. Diese verlangen nur Daten wie etwa die Schlüsselnummer des Fahrzeugs und das Ortskennzeichen. Damit werden keine persönlichen Daten übergeben. Der Tarifrechner zeigt dann die günstigsten Versicherungsangebote.