Handys auf Kredit kaufen oder nicht?
Wer einen laufenden Mobilfunkvertrag sein Eigen nennt und ein neues Handy benötigt, noch bevor die Laufzeit des selbigen zu Ende ist, der muss in der Regel tief in die Tasche greifen, denn ohne Vertrag kosten moderne Handys wie das iPhone von Apple oder andere Smartphones schnell 500-900 Euro.
Angesichts dieser Summen stellt sich dem einen oder anderen die Frage, ob er sein neues Handy nicht auf Kredit kauft, also finanzieren soll. Hier gibt es für und wider.
Für eine solche Vorgehensweise sprechen die derzeit niedrigen Zinsen. Wer den Kredit nicht länger als zwei Jahre laufen lässt, riskiert darüber hinaus nicht, dass das Handy bereits technisch überholt oder defekt ist, während er immer noch die Raten dafür abstottert.
Gegen einen solchen Handykauf auf Pump spricht, dass die meisten Leute – um niedrige Raten zu erzielen – doch eine längere Laufzeit wählen werden und dann das Problem haben, dass zum einen die Kreditzinsen unverhältnismäßig hoch werden und zum anderen der Kredit immer noch läuft, wenn das Gerät bereits ersetzt werden muss.
Hinzu kommt, dass Handys einem rapiden Preisverfall unterliegen. Der Wert des finanzierten Handys wird also immer deutlich schneller sinken als die Restschuld. Das ist ähnlich wie bei anderen elektronischen Geräten oder sogar Autos.
Viel günstiger ist die Idee, sofort nach Abschluß eines Mobilfunkvertrages monatlich eine kleine Summe etwa auf einem Tagesgeldkonto anzulegen, damit im Falle eines Falles ein neues Handy vom Angesparten gekauft werden kann. Man spart sich damit zum einen die Zinsen und zum anderen hat man – wenn man kein Handy ohne Vertrag kaufen muss – eine nette Ersparnis nebenher.